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das Projekt Brückenjahr


Das Brückenjahr im Kindergarten St. Catharina, im Kindergarten St. Martin

und in der Höner-Mark Grundschule Dinklage

                                                         

                            

Wie soll der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule speziell bei uns für die Kinder erleichtert werden?

 

Durch verschiedene Aktionen, wo Kindergartenkinder gemeinsam mit Vorschulkindern oder mit den Lehrern, schon vor dem 1. Schultag in Kontakt kommen, wollen wir den Übergang zur Schule erleichtern. Es geht darum das Schule nicht als Neues, Unbekanntes und "Ich weiß nicht was passiert" in den Köpfen der Kinder angesehen wird, sondern schon im Vorfeld Ängst genommen werden und Schule möglichst als neue Herausforderung angesehen wird, die auch Spaß macht.

Aktionen die wir machen, um unserem Ziel näher zu kommen sind:

Einmal in der Woche eine gemeinsame Sportstunde, das heißt jede Woche machen ein paar Vorschulkinder gemeinsam mit einer Schulklasse Sport. Sie lernen erste Schulkinder und wichtig auch die Lehrer schon im voraus kennen.


Hospitationen, das meint gegenseitig besuchen. Die Lehrer kommen zu uns in den Kindergarten, erfahren von unserer Arbeit und lernen erste Kinder kennen. Auch wir Erzieherinnen hospitieren in der Schule.
Kurz vor dem Sommerferien gehen die Vorschulkinder zu einer Schnupperstunde in die Schule. Hier nehmen sie am Unterricht der ersten Klasse teil.

In einer gemeinsamen Dienstbesprechung an der  alle Lehrer und Erzieher/innen teilnehmen, werden Fragen und Wünsche geklärt, oder auch die eigene Arbeit vorgestellt. So erfahren wir gegenseitig mehr voneinander und können zum Wohle des Kindes eng Zusammenarbeiten.

In den Ferien können wir die Räume der Schule nutzen. Die Räume erforschen, den Spielplatz kennenlernen, Schule spielen und vieles mehr.

Am 08.Juni findet ein Tag der offenen Tür in der Grundschule statt, alle Vorschulkinder sind mit ihren Eltern und Verwandten eingeladen.


Zeitungsartikel  der Oldenburgischen Volkszeitung zum Thema Brückenjahr

OV vom 20. 07.2007                   Kinder werden auf Grundschule vorbereitet

                                    - Projekt zum Brückenjahr im Kreis Vechta vom Kultusminister Busemann genehmigt

 

OV vom 08.11.2007                  Lehrer und Erzieher ziehen an einem Strang

                                 - Erste gemeinsame Fortbildung im Modelprojekt Brückenjahr / Ziel: Gemeinsame Sprache finden

 

OV vom 15.01.2008                Auf Schnupperkurs in der Grundschule

                                 - Gemeinsamer Unterricht im Brückjahr


 

Das Projekt Brückenjahr

 

Die Bedeutung der Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule ist unumstritten und
wird durch die rechtlichen Vorgaben eingefordert. Allerdings gilt es, die sehr unterschiedlichen
strukturellen Voraussetzungen von Kindertagesstätten und Grundschulen zu
beachten. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass der Besuch des Kindergartens freiwillig, der
Besuch der Schule dagegen Pflicht ist. Was beide Institutionen eint, ist der
ihnen aufgegebene Bildungsauftrag, der sich zudem – wenn auch nacheinander - an die
gleichen Kinder richtet. Schon hieraus ergibt sich der Auftrag, die individuellen Entwicklungsund
Lernprozesse der Kinder anschlussfähig zu gestalten – das gelingt nur durch
Kommunikation und Kooperation.


Im Einzelnen sollen durch folgende Maßnahmen die Bildungs- und Erziehungsqualität in
den Kindergärten selbst und die Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschulen
verbessert werden:


1. Im Rahmen der Schulanmeldung ca. 15 Monate vor der Einschulung sollen die
Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Kinder ermittelt werden.
Die Ermittlung der „Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Kinder“ ca. 15 Monate vor der
Einschulung soll gewährleisten, dass durch geeignete Bildungsangebote im letzten
Kindergartenjahr für alle Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen beim Übergang in die
Grundschule geschaffen werden. Bei der Ermittlung der Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen
Kita- und GS-Fachkräfte zusammenarbeiten.


2. Landesweit sollen insgesamt 50 regionale Beratungsteams mit je einer Fachkraft aus dem
Kita-Bereich sowie eine Lehrkraft aus dem Primarbereich eingesetzt werden.
Zu den Aufgaben der Beratungsteams gehören die Erfassung von eingesetzten Verfahren
zur Beobachtung und Dokumentation der Lernentwicklung sowie zur Beobachtung und
Ermittlung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder zu Beginn des letzten
Kindergartenjahres, von bereits laufenden schulvorbereitenden Angeboten in den
Kindergärten sowie von Inhalten und Formen der bereits praktizierten Zusammenarbeit
zwischen Kindergärten und Grundschulen. Hinzu kommen die Erarbeitung eines regional
abgestimmten Konzepts für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit, die Organisation
von Fortbildungsangeboten für Kita- und GS-Fachkräfte, die Begleitung der Modellprojekte
und die Zusammenarbeit mit Gesundheitsämtern, Jugendämtern und anderen geeigneten
Stellen.


3. Die gemeinsame Förderung der Kinder durch Kita-Fachkräfte und Grundschullehrkräfte
im letzten Jahr vor der Einschulung soll landesweit in ca. 500 Modellprojekten (zweimal
je 250 Modellprojekte mit einer Laufzeit von zwei Jahren) erprobt werden.
Kindertageseinrichtungen und Grundschulen können sich nur gemeinsam für ein
Modellprojekt bewerben. Sie erhalten dann zusätzliche Fachkraft- bzw. Lehrerstunden für die
gemeinsame Förderung der Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung. In dem Antrag
müssen sie die geplanten Maßnahmen beschreiben, z. B. welche Fördermaßnahmen auf
der Grundlage eines gemeinsam entwickelnten Bildungsverständnisses und des jeweils
ermittelten Entwicklungsstands für die künftigen Schulkinder geplant sind, wie die
Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgen soll, wie der Einsatz der Fachkräfte aus
Kindergarten und Grundschule erfolgen soll und wie Kinder einbezogen werden können, die
keinen Kindergarten besuchen.


4. Die Fachkräfte in Kindertagesstätten und Grundschulen sollen gemeinsam
weiterqualifiziert werden
Mit einem umfangreichen Angebot von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sollen die
Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen gemeinsam weiterqualifiziert werden. Dabei
geht es insbesondere um die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Bildung
und Lernen auf der Grundlage des Orientierungsplans und des Erlasses „Die Arbeit in der
Grundschule“, um Verfahren zur Beobachtung und Dokumentation des Entwicklungsstands
und der Lernentwicklung in Kindergarten und Grundschule, um die Planung und Umsetzung
von Fördermaßnahmen auf der Grundlage der Ergebnisse von Beobachtungsverfahren unter
Berücksichtigung der Lernfelder im Orientierungsplan und der Kerncurricula, Möglichkeiten
der Zusammenarbeit mit den Eltern und Qualitätsstandards für die Zusammenarbeit von
Kindergarten und Grundschule sowie Verfahren zur Evaluation.


Alle Informationen zum Stand der Vorbereitung und Umsetzung des Projekts „Brückenjahr“
sind auf der Internetseite des Kultusministerium
www.mk.niedersachsen.de unter Aktuelles
„Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule“ einzusehen.

 
 

     
 

  Kath. Kindergarten St. Catharina - Höner-Markweg 28 - 49413 Dinklage - Tel. 04443 / 4117

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