Besonderheiten

Wie schnackt Platt

Der 6 er Club,
was ist das?
Unser naturnaher
Spielplatz
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Wi schnackt Platt

In unsen Kinnergoarn St. Catharina bin ick ein Star, is dat nich prima?
„Moin Heini“ ruppt dei Kinner in Chor, „Vandaoge is Freidag wie sind wedder dor.“
Dann singt und spält wie, vertellt us wat und dat natürlich ahls up Platt.

„Moin, moin, hebbt gi gaut schloapen? Wi gaiht jau dat vandaage?

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In usen Kinnergoarn St. Catharina ,
door schnackt wie platt, is dat nich prima?

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Einmol inne Weeken vertellt Heini mit Gertrud un Theresia, de ganzen Kinner uten Kinnergoarn un Kinnerkrippe dat neiste.
Mol ein Gedicht, mol ein neiet Lied, un uk mol ein Billerbauk

Warum machen wir das?

  • Plattdeutsch ist ein Ausdruck unserer regionalen Kultur
  • Plattdeutsch ist die Nahsprache, die vielfach noch gesprochen wird
  • Plattdeutsch ist die Sprache, die mit Geschichte und Kultur der heimatlichen Region verbunden ist

Der 6er Club, was ist das?

Das letzte Jahr im Kindergarten!

Zum Club gehören alle Kindergartenkinder, die ab dem Sommer in die Schule gehen. Der 6er Club erleichtert den Vorschulkindern den Übergang in die Grundschule.

Bild36Wie bereiten wir die Kinder auf die Schule vor

Vorschulerziehung oder die Vorbereitung auf das Leben beginnt mit der Geburt eines Kindes. Die Vorschularbeit findet in unserem Haus vom ersten Tag an statt und endet mit dem Eintritt in die Schule. Jeder Abschnitt der Kindergartenzeit hat dabei seine eigene Wichtigkeit und Wertigkeit.
Wir arbeiten nach dem Niedersächsischen Orientierungsplan und vermitteln den Kindern durch ganzheitliche Angebote eine gute Grundlage für schulisches Lernen. Dabei knüpfen wir an ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten an und legen sehr viel Wert auf die Übermittlung von Werten und Normen, die Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und ihr eigenes Handeln.

Wir motivieren die Kinder, Fragen, Gedanken, Bedürfnisse und Ideen zu formulieren und zu begründen. Ihr Wortschatz wird größer und sie erlangen die Fähigkeit, anderen aufmerksamer zuzuhören und sie vor allem aussprechen zu lassen.

Dabei bieten wir ihnen bewusst viel Freiraum, damit sie ihre eigene Kreativität immer wieder neu weiterentwickeln können.

Sowohl im Alltag als auch durch gezielte Angebote werden die Fähigkeit zur Konzentration und Ausdauer gestärkt. Selbstverständlich werden fein- und grobmotorische Kompetenzen wie Stifthaltung, Umgang mit kleinen Materialien,etc. sowie Gleichgewichts- und Koordinationssinn der Kinder im Jahr vor der Schule intensiv beobachtet und unterstützt.

Oft wird den kognitiven Fähigkeiten eine übermäßig große Bedeutung beigemessen. Hier hat jedes Kind seine Fähigkeiten und lernt im seinem eigenen Tempo.

Die Schule hat einen eigenen Auftrag!

Das Üben von Buchstaben, das Lesen und Rechnen gehört zur Arbeit der Schule.

Es gibt natürlich Kinder, die im Jahr vor der Schule gerne schreiben, sich mit Zahlen beschäftigen oder sogar schon lesen. Dies sollte man jedoch nur unterstützen, wenn das Kind von sich aus motiviert ist.

Vorschulhefte ausfüllen oder das Üben von Buchstaben ist keine Garantie für einen reibungslosen Schulanfang. Es kann sich im Gegenteil belastend auf das Kind auswirken und die Freude auf die Schule schmälern.

Kinder nehmen in der Kindergartenzeit viele Erlebnisse und Erfahrungen für die Schule mit, die jedoch nicht immer sichtbar sind. Unsere Schulkinder sollten vor dem Eintritt in die Schule in der Lage sein, Verantwortung für Aufgaben zu übernehmen, selbständig Kontakte zu anderen Personen aufzunehmen, mit Konflikten umzugehen, sich in einer Gruppe durchzusetzen, sich aber auch zurück nehmen können.

Die beste Schulvorbereitung bietet der ganz normale Familien -und Kindergartenalltag:

Ob Einkaufen ,Tisch decken, Gemüse schneiden, Spülmaschine einräumen ö.ä. Hier lernen Kinder, sich auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren, Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusst zu handeln. Die Basiskompetenzen (kognitiv, sprachlich, sozial -emotional ,motorisch) werden ganz nebenbei eingeübt.

Wir sehen uns in dieser Zeit immer als Begleiter der Kinder in ihrem eigenen Tun und hoffen allen Kindern nicht nur einen Grundstock für einen gelungenen Schulstart sondern auch für ein zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Der naturnahe Spielplatz

Kinder haben kaum noch Möglichkeiten zur aktiven Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt. Dies macht eine Zurückeroberung natürlicher Bewegungsräume erforderlich, die den Kindern einen Lebensraum mit naturbezogenen Erfahrungsmöglichkeiten bietet. Aus dieser Sicht wird klar, dass das Außenspiel unseres Kindergartens mit naturnahem Spielraum weit mehr Bedeutung und Möglichkeiten hat, als ein „sauberes Stück Rasen“ das willkürlich mit Geräten ausgestattet ist.

Im Jahr 2004 haben wir unseren Kindergartenspielplatz mit Unterstützung der Eltern in einen naturnahen Erlebnisraum umgestaltet. Uns ist wichtig, dass die Kinder in unserem Garten Erfahrungen mit all ihren Sinnen machen können.

Bild37So lädt unser begrünter Erdberg mit Rutsche dazu ein, ihn zu erklimmen, hinunter zu rennen oder zu rutschen.

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Der Sandbereich mit der Wasserstelle motiviert die Kinder in unterschiedlicher Weise. So können sie an der Wasserpumpe im Frühling und im Sommer eigenständig Wasser holen. Sie erfahren, was man aus Wasser, Sand und Erde sowie anderen Naturmaterialien formen und gestalten kann.

Eine andere Möglichkeit der Wahrnehmung bieten die unterschiedlichen Bodenbeläge in unserem Garten. Im Sommer, wenn die Kinder barfuss über Sand, Steine, Rasen, Rindenmulch, Holz und Erde laufen können, machen sie „sinnvolle“ Erfahrungen. Für die Kinder ist es interessant, Tiere z.B. Schmetterlinge Regenwürmer, Käfer, Ameisen und mit ganz viel Glück auch mal einen Igel zu beobachten. Das unebene Gelände verlangt beim Laufen schon etwas Geschicklichkeit. Die Wasserpfützen nach einem Regentag bieten unerschöpfliche Möglichkeiten der Sinneswahrnehmung, nicht immer zum Vergnügen der Eltern, aber immer zum Vergnügen der Kinder.

Steine, Holzstämme, Kanthölzer und Bretter werden als Baumaterial von den Kindern genutzt. Der Bauwagen regt zum Rollenspiel an und wird gerne als Rückzugsmöglichkeit genutzt. Der gepflasterte Weg bietet den Kindern die Gelegenheit, mit Rollern, Kettcars, Laufrädern und Dreirädern nicht nur ihr motorisches Geschick zu erproben.

   

 

Kindergarten St. Catharina

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